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    Eiskunstlauf - Saavchenko/Szolkowy gewinnen NRW-Trophy

    Für Aljona Savchenko läuft es nach überstandener Nasennebenhöhlen-Entzündung auf dem Eis wieder rund. Die Paarlauf-Weltmeisterin gewann mit ihrem Partner Robin Szolkowy wie erwartet souverän die NRW-Trophy in Dortmund. Nach einer fast fehlerfreien Kür erhielt das Paar 207,52 Punkte. Nach Dortmund stehen harte Trainingswochen an, ehe das Duo Ende Januar nach seinem fünften EM-Titel greifen will.

    "Für meinen Gesundheitszustand nach der Krankheit war es okay. Es war auf jeden Fall gut, noch einmal vor einem Preisgericht zu laufen", sagte Savchenko.

    Savchenko/Szolkowy hatten wegen der Erkrankung der gebürtigen Ukrainerin unter anderem auf das parallel zur NRW-Trophy stattfindende Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer im russischen Sotschi verzichten müssen. Auch bei der DM in Hamburg (231./22. Dezember) wird die deutsche Vorzeige-Paarung nicht am Start sein.

    Genug Zeit bis zur EM

    "Wir haben jetzt nur noch ein paar Showauftritte. Bis zur EM ist genug Zeit für kleine Änderungen und um richtig in Form zu kommen. Wir habe uns ja einen Puffer erarbeitet und sollten Aljonas Krankheit gut wegstecken", sagte Robin Szolkowy, für den der Titelkampf vom 21. bis 27. Januar in Zagreb eine große Bedeutung hat: "Die EM ist für uns keine Generalprobe für die WM, sondern genauso wichtig. Wir wollen uns immer gut präsentieren."

    Zumindest ein kleiner Stein fiel Trainer Ingo Steuer vom Herzen. "Es war richtig, dass wir gekommen sind, sie haben ein sehr gutes Kurzprogramm und eine kämpferische Kür gezeigt. Man hat in der Kür gesehen, dass noch etwas die Kraft fehlt. Das Wichtigste ist jetzt, dass Aljona wieder ganz gesund wird, alles andere ergibt sich dann", sagte Steuer, einst selbst einmal Weltmeister im Paarlauf (1997 in Lausanne).

    Bei Aljona Savchenko stellte Steuer in Dortmund deutliche Verbesserungen fest: "Die Bewegungen waren besser als beim ersten Wettbewerb in Kanada, besonders die Synchronität der Arme, Beine und Köpfe."

    Hecken enttäuscht

    Hinter Savchenko/Szolkowy gewannen die Italiener Stefania Barton und Ondrej Hotarek (178,64 Punkte) Silber, Bronze ging an die Franzosen Vanessa James und Morgan Ciprès (171,03). Das zweite deutsche Paar Mari Vartmann und Aaron van Cleave (Berlin) landete nach durchwachsenen Leistungen auf Platz fünf mit 129,20 Punkten.

    Bei den Damen gewann Olympiasiegerin Kim Yu Na aus Südkorea das Kurzprogramm überlegen mit 72,27 Punkten. Beste Deutsche war die Mannheimerin Nathalie Weinzierl auf Platz sechs mit 51,46 Punkten. Die ehemalige deutsche Meisterin Sarah Hecken (Mannheim) landete dagegen nach zwei misslungenen Sprüngen nicht im Vorderfeld.

    Kim schafft WM-Quali

    Kim gelangen bei ihrer souveränen Vorstellung alle Elemente. Auch die sehr schwierige Kombination aus dreifachem Lutz und dreifachem Toeloop meisterte die 22-Jährige. Mit 37,42 technischen Punkten überbot sie zudem problemlos die geforderten 28 Punkte, die der Eislauf-Weltverband ISU im Kurzprogramm verlangt, um an der nächsten WM teilnehmen zu können.

    In der Kür am Sonntag musste sie 48 technische Punkte schaffen, um nach ihrer langen Wettkampfpause endgültig teilnehmen zu dürfen. Der letzte offizielle Wettkampf der Ex-Weltmeisterin war die WM 2011 in Moskau.

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